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der Ideenshop
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(Der
folgende Bericht wurde am 28.8.2004 von Stephan
Torske per eMail an das aureo!-Team übermittelt und
ohne Korrekturen, Änderungen oder Ergänzungen
übernommen.)
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(2.
Woche: 5.8. - 11.8.2004)
5.8.2004
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12:00 - Meine Amis haben nun alle bis auf zwei ihre
typische Färbung bekommen, sie sehen nun eindeutig wie Amis aus. Mein
Verletzter und noch einer seiner Geschwister haben noch nicht diese Färbung
erhalten, sie sind etwas kleiner als ihre Geschwister sehen sonst aber
ziemlich gesund aus, zeigen keinerlei Anzeichen von Erkrankung. Bei den Euros
fällt mir langsam auf, dass sie tierisch viel Dreck machen. Das ganze Becken
ist voll mit Kot. Kein Wunder; 12 Triops und eine Daphnie toben sich in dem
Becken aus. Sie fressen insgesamt genauso viel wie ihre amerikanischen Verwandten
im großen Aquarium. Links ein Bild meines größten Amis, der jetzt 2,5cm
misst.
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17:00 – So, jetzt habe ich bei den Euros wieder gründlich
sauber gemacht, der Boden war wieder mal komplett mit Kot bedeckt. Sie machen
zusammen mehr Dreck als die Amis früher im Aufzuchtsbecken. Aber dafür haben
sich jetzt im Wachstum einen Zahn zugelegt. Keiner meine Euros misst nun noch
weniger als 1cm. Sie werden auch schon so langsam bräunlich. Es sieht so aus
als wenn meine Euros jetzt langsam scharf drauf werden ins große Becken
entlassen zu werden. Den Wunsch werde ich ihnen in wenigen Tagen erfüllen.
Spätestens am Ende der Woche sollen sich die ersten Euros mit den Amis
zusammen im Becken tummeln, weil ich es satt habe immer nur von den Amis so
schöne Bilder machen zu können wie die links. Bei den Euros ist es ziemlich
schwierig mal ein paar gute Schnappschüsse zu machen. Beleuchtung, Kontrast
und Wasserdurchsichtigkeit sind mies, darum werde ich erst solche tollen
Großaufnahmen machen können wenn sie endlich im großen Aquarium sind, und
auch im Sand buddeln. Habe den Euros heute wieder eine reichliche Portion zu
fressen gegeben, damit sie sich genug Kraft anfressen können für ihren
bevorstehenden Umzug. Habe noch etwas Aquarienwasser aufgegossen. Die Aquariumwasserkonzentration
ist nun über 90%, damit wären sie eigentlich ideal für den Umzug vorbereitet.
Ich werde noch warten bis sie noch mindestens 2-3 mm zugelegt haben. Will sie
ja nicht den Amis als Frischfutter vorwerfen. Wenn die Amis welche von ihnen
fressen sollten, dann sollen die Euros wenigstens die Chance haben sich gegen
ihre amerikanischen Artgenossen wehren zu können. Darum kriegen sie jetzt von
mir verstärkt größere Portionen Kraftfutter und weniger Aufzuchtsfutter. Habe
jetzt übrigens den ersten Beutel Aufzuchtsfutter verbraucht! Bei dem
Kraftfutter habe ich den Beutel jetzt etwa zur Hälfte verbraucht. Ich füttere
täglich durchschnittlich 5 Kraftfutterbrocken und nur das allerwenigste davon
kommt wieder zurück. Besonders die Euros haben heute ihre Liebe zum Fleisch
entdeckt, sie haben ihre beiden Brocken heute komplett aufgefressen waren nur
noch zwei winzige Bröckchen zu sehen. Na ja, das wäre dann wohl auch die
Erklärung für ihr rasantes Wachstum. Die Euro- Daphnie ist immer noch glücklich
und wohl auf. Die Triops zeigen scheinbar keinerlei Interesse an ihr, trotz
der Tatsache das sie jetzt verstärkt Fleisch fressen.
Bei meinen Amis habe ich heute auch eine kleine
Reinigungsaktion durchgeführt, da sie den ganzen Boden eingesaut haben, habe ich
mit dem Kescher die oberste Schicht Sand abgeschöpft und dann einmal kräftig
durchgespült. Habe dabei zwar etwas Mull aufgewühlt, aber darüber freut sich
die Pumpe, die ich heute auch einmal ausgespült habe. Habe natürlich wieder
eine Reihe schöner Bilder geschossen, oben sind 3 Bilder meiner Amis zu sehen
und auf den unteren seht ihr meine Euros in ihrem frisch gereinigten Becken.
Haben eine ganze weile vergeblich nach Futter gesucht, weil ich das ja auch
mit rausgesaugt habe. Habe ihnen dann aber doch noch ein paar
Kraftfutterbrocken und den letzten Rest meines Aufzuchtsfutters gegeben.
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6.8.2004
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14:00 – Bin den Vormittag auf einer Hochzeit von einem
Kameraden gewesen, haben ihm die Ehre erwiesen, indem wir vor dem Standesamt
mit 20 Mann Spalier gestanden sind. Möchte an dieser Stelle den Jürgen
Laverenz einmal ganz herzlich grüßen, der sich heute dazu entschieden hat mir
54 Jahren seiner langjährigen Freundin das Ja-Wort zu geben.
So, nun aber wieder zu meiner Zucht. Habe hier zu Hause
wieder eine kleine Überraschung erlebt! Ich habe die Euros gestern Nachmittag
erst gründlich sauber gemacht und nun haben sie ihr Becken wieder komplett
eingesaut. Es ist wieder diesig und nur schlecht durchsichtig. Habe wieder 3
Schnapsgläser voll Mulm abgesaugt, damit die nicht irgendwann in ihrem
eigenen Dreck ersticken! An der Wasseroberfläche hängen einige Triops –
Schalen rum, 7 um genau zu sein. Die Umstellung auf Kraftfutter beschert den
Tierchen ja einen kräftigen Wachstumsschub, damit steht dem Umzug am
Wochenende nicht mehr viel im weg. Jetzt müssen sie es bis dahin nur noch in
ihrer Schmutzbrühe aushalten. Sie haben nun alle einen leichten Braunton, und
sind alle deutlich über einen Zentimeter groß. Habe bei dem größten jetzt
stattliche 1,8cm gemessen. Die anderen bewegen sich so zwischen 1,2 und
1,6cm. Im großen und ganzen wachsen sie recht langsam, aber sehr gleichmäßig.
Bei den Amis ist der Größenunterschied erheblich! Die kleinen im
Aufzuchtsbecken sind noch so winzig, werden inzwischen schon von den Euros
überholt, glaube denen scheint es auch nicht mehr so pralle zu gehen. Ich
befürchte, das sie es nicht mehr lange machen… Sie wachsen nicht mehr und
fressen tun sie auch nur noch sehr sehr wenig. Ihren Artgenossen im großen
Becken hingegen geht es blendend! Habe heute wieder einige Schalen aus dem
Becken geangelt, also die häuten sich noch immer fleißig. Ihr Wachstum ist
unübertroffen schnell. Der größte Amis misst etwas über 3,2cm, drei seiner
Geschwister sind auch gute 3cm groß, und die beiden etwas kleineren bringen
es auf immerhin 2,6cm. ( Angaben jeweils mit Schwanzgabel ) Ohne Schwanzgabel
wäre jeder von ihnen etwa einen Zentimeter kürzer. Habe wieder Bilder von
ihnen geschossen. Habe einen großen Ami dabei erwischt wie er sich grade
aufbäumt. Sieht spektakulär aus. Habe auch im Becken ein paar kleine
Wasserflöhe entdeckt! Definitiv keine Daphnien, irgendwas kleineres, keine
Ahnung was genau es ist, ist noch verdammt klein… für Nachwuchs ist es noch
zu früh. Obwohl mein größter Ami zwei kleine Eiertaschen schräg unterhalb
seiner Schädelplatte Ansetzt. Ich denke in wenigen Tagen wird es soweit sein
und er wird Eier legen. Bilder sind wieder wie üblich sortiert. Oben drei
Amibilder unten 2 mal Euros. Werde über die Euros ausführlicher berichten sobald
sie im großen Becken sind.
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17:00 – Der große Moment meiner Euros ist gekommen! Habe
probehalber einen Euro für ein paar Stunden ins Amibecken umgesetzt um zu
gucken wie die mehr als doppelt so großen Amis auf ihn reagieren. Sie haben
ihn äußerst positiv willkommen geheißen. Sie haben ihn in ihrer Nähe geduldet
und haben ihn sogar an ihrem Lieblingsplatz unter der Pumpe weiden lassen.
Durch dies Experiment fühlte ich mich dazu beflügelt nun die Euros aus ihrer
selbst produzierten Dreckbrühe umziehen zu lassen. Das kaum noch zu
reinigende Aufzuchtsbecken hat mir treue Dienste geleistet. 12 Euros von
1,2-1,8cm sind aus ihm hervorgegangen, sowie eine Daphnie, die von dem Umzug
sicherlich weniger erfreut sein dürfte. Sie ist zwar deutlich größer als die
anderen früher im Amibecken, aber die Amis haben mit denen kurzen Prozess
gemacht. Man wird sehen, ob sie überleben wird. Habe die Euros wieder auf die
schonende Art und Weise eingefangen, habe sie mit dem Petrischälchen ganz
sanft aus dem Becken gefischt, in einen größeren Plastikbecher gegeben und
sich mit ein bisschen Wasser aus ihrem alten Becken dann oben in das Becken
der Amis gestellt, wo sie sich dann langsam an die Temperatur gewöhnen
konnten. Habe sie dann schließlich nach einer ¼ Stunde in ihre neue Heimat
entlassen und wie zu erwarten war haben sie sich, wie vor ein paar Tagen ihre
amerikanischen Verwandten auch einfach stumpf fallen gelassen und haben den
Sand durchgewühlt. Die Amis haben denen erst keine besondere Aufmerksamkeit
geschenkt, haben sie so gut wie gar nicht beachtet, doch als ich sie dann
gefüttert habe, haben die sich um jeden kleinen Fetzen Futter gebalgt. Habe
den Triops extra die doppelte Ration gegeben, das die alle genug zu futtern
haben, doch die tun so, als wenn jeder Bissen der letzte wäre. Ist
wahrscheinlich der natürliche Instinkt sich vollzufressen, solange es möglich
ist, egal wie groß das Nahrungsangebot auch ist. Sie haben von mir zwei
Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter und 5 Kraftfutterbrocken bekommen. Die großen
Amis haben versucht die grade erst ins Wasser geschmissenen Brocken
anzuknabbern, aber sie waren noch nicht aufgequollen und daher noch
steinhart. Nun, wo die Brocken vom Wasser aufgequollen sind und weich sind,
haben sich drei Amis auf die Brocken gestürzt und haben sie kräftig kleiner
geknabbert, die Reste, welche die Amis mit ihren Beinchen nach hinten
weggeschaufelt haben, haben die kleineren Euros aufgefangen und verputzt. Ich
muss sagen, die wissen wirklich, wie man ans Futter kommt! Sie scheinen sich
auch recht gut mit dem Amis zu arrangieren. Habe bis jetzt noch keine
Rivalitäten zwischen ihnen entdeckt. Nur ein paar Euros die sich von den Amis
haben wegschupsen lassen, aber ich denke mal das ist normal, da sie Euros im
Vergleich zu den Amis winzig wirken. Habe eine ganze Menge Bilder geschossen,
die direkt nach der Umsiedlung geschossen wurden. Sie zeigen viele
unterschiedliche Szenen, die ich interessant fand. Habe mit den kleinen
Texten dokumentiert, was zu sehen ist. Viele Euros haben den Aquarienwechsel
ebenfalls für eine Häutung benutzt, scheint wohl ein normales Verhalten zu
sein, und ich habe auch eine Idee, warum das so sein könnte! Dazu werde ich
aber ein paar Versuche durchführen müssen. Werde das dann aber bei meinen
Beobachtungen mit aufführen. Bis jetzt haben alle den Umzug sehr gut
überstanden, alle 12 Euros erfreuen sich bester Gesundheit, und schwimmen
noch immer total aufgeregt durchs Becken, weil noch immer eine ungeheure
Menge an Aufzuchtsfutter durchs Becken gleitet. Denke aber mal bei ihrer
gewohnten Fressgeschwindigkeit ist davon morgen nichts mehr zu sehen.
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7.8.2004
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13:00 – Heute habe ich etwas sensationelles beobachtet.
Meine Amis sind jetzt genau 7 Tage und 13 Stunden alt und der Größte von
ihnen, bei dem ich meinte gestern zwei kleine milchige Taschen entdeckt zu
haben hat diese nun mit Eiern gefüllt! Insgesamt auf beiden Seiten zähle ich
14 Eier. Damit die Eier nicht Gefahr laufen in der Pumpe zu verschwinden,
habe ich schnell das Aufzuchtsbecken, was ich gesäubert und zur Seite
gestellt hatte, wieder hergerichtet und habe es mit dem Spezialsand
aufgelegt, habe zwei Beutel Sand in das Becken getan, damit der Triops genug
Möglichkeit hat seine Eier zu verscharren. Habe einen Mix aus ½
Aquarienwasser und ½ destilliertem Wasser gemacht. Beckentemperatur beträgt
27°C. Also Optimale Bedingungen für den Ami. Habe ihn mit dem Kescher
geschnappt und habe ihn in meinen neuen „Brutkasten“ umquartiert. Habe mich
dafür entschieden die trächtigen Tiere in das Aufzuchtsgefäß zu packen, um da
ihre Arbeit zu verrichten damit gleichzeitig im Aquarium der Platzmangel
etwas entschärft wird. Sind nun immerhin knapp 4cm Triops weniger im großen
Becken. Die fürsorgliche Mutter hat sofort mit ihrer Arbeit begonnen und hat
überall kleine Löcher in den Sand gebuddelt. Konnte aber bis jetzt nicht
entdecken, dass sie Eier gelegt hat. Habe eine Aufnahme von ihr gemacht, wo
sie sich grade an einem Futterbrocken austobt, den ich ihr ins Becken
geschmissen habe, damit sie nicht hungern muss. Da sie mir ihren Schwanz
entgegenstreckt kann man die Eiertaschen sehen. Im Hauptaquarium herrscht
absolute Idylle, die Euros und die Amis haben sich prima vertragen, es sind
keine Verluste zu beklagen… Lediglich die Daphnie musste nun endlich dran
glauben! Sie ist ebenfalls 8 Tage alt geworden. Und im Becken war wirklich
NICHTS essbares mehr! Die hungrigen Tierchen haben alles restlos
aufgefressen. Damit habe ich jetzt zugegeben nicht gerechnet, da sie gestern
die doppelte Ration bekommen hatte, dachte mir, das müsste eigentlich
reichen, aber falsch gedacht! Sie haben jetzt 6 Kraftfutterbrocken und einen
Kaffeelöffel voll Aufzuchtsfutter bekommen. Noch habe ich genug
Aufzuchtsfutter und werde es noch solange füttern, bis die Euros ein
Stückchen größer geworden sind. Notfalls kaufe ich etwas nach, wäre ja auch
nicht so tragisch. Nachwuchs wäre zumindest gesichert, von daher brauche ich
es auf jeden Fall früher oder später! Die Amis haben sich alle über Nacht
gehäutet, messen nun alle über 3cm, das größte Exemplar bringt es auf stolze
4cm. Meine Euros messen zwischen 1,5und 2,1cm, also auch tüchtig gewachsen!
Links wieder ein paar Bilder.
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19:00 – Mein Triops hat inzwischen seine Arbeit verrichtet
und hat seine Eier im Sand des Aufzuchtsbeckens verscharrt. Er befindet sich
mittlerweile wieder im großen Aquarium, dafür ist ein anderer großer Triops,
der ebenfalls Eier in seinen Taschen trägt nun ins Aufzuchtsbecken
umgesiedelt, bis er seine wertvolle Fracht abgelegt hat. Er trägt etwas mehr
Eier in seinen Taschen. Geschätzt 25 Stück zusammen. Er tut sich zwar noch
etwas schwer, scheint nicht gerade viel Lust zu haben Löcher zu buddeln, der
erste hat sofort mit dem Buddeln losgelegt. Na ja, er hat ja noch etwas Zeit.
Um 22 Uhr werde ich noch mal nachsehen und dann wird er wohl hoffentlich mit
seiner Arbeit fertig sein. Im großen Becken konnte ich feststellen, das zwei
Euros scheinbar Problem mit ihrer Schale haben. Sie haben ganz unförmige
Ausbuchtungen an der Schädelplatte und bei dem einen Euro ist sogar eine
deutlich erkennbare Delle zu sehen. Keine Ahnung wo er sich die eingefangen
hat. Nach einem Kampf sieht es jedoch nicht aus, da die Schädelplatte noch
ganz ist. Ich vermute, dass eine Häutung missglückt ist, da noch Fetzen der
alten Schale an seiner Schädelplatte hängen. Ich hoffe ja mal, das sie sich
noch erholen können und bald wieder ganz normal aussehen. Habe wieder etwas
Futter nachgegeben, da die Triops ihre Frühstücksration bereits jetzt schon
aufgefressen haben. Habe einen Kaffeelöffel Aufzuchtsfutter und 3
Kraftfutterbrocken zugefüttert. Habe dies mal noch etwas anderes
Aufzuchtsfutter zugegeben. Ein 50g Döschen aus dem Fachgeschäft. Bin
gespannt, wie die Tierchen darauf reagieren. Hoffentlich schmeckt es ihnen.
Das Futter ist auf Dauer gesehen billiger, kostet grade mal 1,70 €. Werde,
wenn es klappen sollte, auf dies Futter umsteigen, weil ich das billiger
nachkaufen kann. Sonst sind eigentlich keine ungewöhnlichen Vorkommnisse zu
verzeichnen. Die Amis wachsen extrem schnell, sind zwischen 3 und 4cm groß,
bei den Euros setzt nun auch ein erhöhtes Wachstum ein. Sie sind nun alle
zwischen 1,8 und 2,3cm groß. Es gab heute wieder mehrere Häutungen.
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22:00 – Im großen Becken ist alles in Ordnung! Alle Triops
sind lebendig und wohlauf! Habe einen zweiten Ami in das Aufzuchtsgefäß umgesetzt,
da er auch mindestens 30 Eier in seinen Taschen trägt. Die beiden werden
heute Nacht in dem Aufzuchtsbecken bleiben. Habe den Sprudelstein mäßig stark
eingestellt und habe ihnen zwei Kraftfutterbrocken gegeben, damit sie nicht
hungern müssen. Ich hoffe, sie legen mir bis morgen ihre Eier, dann habe ich
wenigstens schon mal für den nächsten Ansatz genug amerikanische Eier!
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8.7.2004
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12:30 – Es war zwar keine große Überraschung für mich, das
ich heute morgen im Becken andere Triops mit vollen Eiertaschen vorgefunden
habe, aber ehrlich gesagt die Vorstellung dass die zusammen jetzt mehrere
hundert Triopseier mit sich rumtragen hat mich schon irgendwie gefreut, alle
bis auf einen Triops hatten heute Eier bei sich. Die Anzahl der Eier variiert
so zwischen 20 und 40 Stück, so wie ich das sehen kann. Habe die 3 trächtigen
Amis ins Aufzuchtsbecken gesetzt, wo die anderen beiden über Nacht ihre
Arbeit verrichtet hatten. Konnte einen von ihnen ziemlich schnell wieder
zurücksetzen, weil er sich recht schnell dazu entschlossen hat seine Eier zu
legen. Nun habe ich wirklich ausgesorgt! Jetzt befinden sich schätzungsweise
100 Eier im Aufzuchtsbecken, das ist weit mehr als ich für einen Ansatz
brauche. Aber zu mehr Eiern sage ich natürlich nicht Nein! Die beiden Amis im
Aufzuchtsbecken haben sich über Nacht gehäutet, auch eine positive
Entwicklung! Zeigt, dass der Umzug ins kleinere Becken nicht geschadet hat.
Im großen Becken heute morgen wieder das gewohnte Bild : der Boden mit Kot
und mit abgelegten Schalen übersäht und kein Futter mehr zu sehen. Habe die
Schalen aus dem Becken gewischt und dann mit dem Kescher die gröbsten
Verschmutzungen entfernt, einen Moment gewartet, bis sich der Dreck wieder
gelegt hatte, dann kam die große Fütterung. Habe ihnen insgesamt 8
Kraftfutterbrocken gegeben und wieder einen gehäuften Kaffeelöffel mit
Aufzuchtsfutter. Habe beide Sorten gemischt, die Umstellung scheint ihnen
keine besonderen Probleme zu bereiten. Zum Wachstum kann man sagen das sich
so ziemlich alle Euros gehäutet haben über Nacht und die meisten von ihnen
nun über 2cm messen! Das größte Tier bringt es bei ihnen auf 2,5cm. Die Euros
setzen jetzt alle langsam ihr Fleckenkleid an, ich denke in ein bis zwei
Tagen werden sie komplett gefärbt sein. Bei den Amerikanern sind alle bis auf
zwei größer als 4cm, die beiden kleineren befinden sich mit 3,8cm knapp
darunter! Der größte misst 4,4cm, und wirkt im großen Becken von der Größe
her schon recht passabel.
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22:00 – Habe wieder die beiden Amis im Aufzuchtsbecken
ausgewechselt damit sich jetzt zwei andere in den Becken austoben können. Sie
haben den größten Teil ihrer Eier im Aufzuchtsbecken gelassen, dürfte jetzt
bald genug für einen neuen Ansatz sein. Im großen Becken sehe ich mit
Besorgnis einen ziemlich blassen Euro… Er sieht nicht grade gesund aus, mal
sehen wies ihm morgen geht. Berichte nicht so ausführlich, da ich heute früh
ins Bett will.
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9.8.2004
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13:00 – Der eine Euro paddelt ziemlich lustlos an der
Wasseroberfläche, ich glaube der macht es nicht mehr lange, es sieht alles
andere als gesund aus. Bei einem zweiten Euro sehe ich eine Verletzung am
Gabelschwanz. Wo kommt die denn jetzt auf einmal her? Die beiden Spezien
haben sich doch bis jetzt so super vertragen… Hm… Ich bin ratlos. Der Euro
sieht aber im Vergleich zu seinen Geschwistern noch ziemlich fit aus, ich
denke mal, die Verletzung am Schwanz beeinträchtigt ihn nicht so sehr. Mal
sehen ob sie es überleben. Habe heute Mittag auch einen Wasserwechsel gemacht
habe etwa 1/3 des alten Wassers ausgetauscht, das es bereits begonnen hatte
zu stinken. Jetzt ist es halbwegs erträglich. Habe die Triops auch wieder
ausgiebig gefüttert, haben 7 Futterbrocken und einen Kaffeelöffel voll
Aufzuchtsfutter bekommen, will nicht das mir einer von ihnen verhungert, grade
jetzt wo die ersten Toten bei mir zu verzeichnen sind. Mich wundert es nur,
das es die Euros trifft, da ich denen doch eigentlich sogar eher weniger
zugemutet habe als den Amis. Aber na ja, kann ich nichts machen. Dafür gibt
es auch erfreuliche Nachrichten : Meine anderen Euros wachsen prächtig,
messen nun alle mehr als 2cm, der Spitzenexemplar bringt es auf etwa 2,8cm.
Bei den Amis sind die Tiere zwischen 4 und 4,7cm groß, haben also noch nicht
aufgehört zu wachsen. Die Tiere sehen riesig aus, besonders durch das Glas
des Beckens. Sie erscheinen verdammt groß. Mit der Eiablage bin ich jetzt
auch ein ganzen Schritt weiter, habe jetzt jeden Ami einmal für 12 Stunden im
kleinen Becken Eier legen lassen. Ich trockne den Sand im Moment, mal sehen,
wie groß die Ausbeute ist. Wenn es sich rentiert werde ich es noch mal
machen. Bei den Euros habe ich heute auch ein Tier entdeckt, das auch schon
Eiersäcke trägt! Wie mir scheint legen sie schneller Eier als die Amis, aber
das ist mir relativ egal, solange ich am Ende ihres Lebens genug Eier für
eine neue Aufzucht habe. Aber bei so vielen Tieren dürfte das locker
gewährleistet sein.
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22:00 – So, hab den Tierchen wieder ihre Abendration
Futter gegeben, damit die nicht hungern müssen. Einen kleinen Messlöffel voll
Kraftfutterbrocken ( etwa 10 Stück ) und wieder einen Kaffeelöffel voll
Aufzuchtsfutter. Der eine Triops der so etwas angeschlagen wirkte hat nun das
Zeitliche gesegnet. Er trieb leblos an der Wasseroberfläche herum. Werde ihn
drinnen lassen als Nahrungsergänzung für seine Geschwister. Den anderen geht
es sonst soweit gut. Konnte bei den anderen keine Krankheit feststellen.
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10.8.2004
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14:00 – Das Wasser ist wieder ekelig verschmutzt! Habe sie
eingefangen und in die Aufzuchtsbecken gepackt, das doch auch Dauer etwas
angenehmer ist, als ein Plastikbecher. Da haben sie auch gleich wieder etwas
Gelegenheit ihre Eier zu legen. Bei den Amis ist zur Zeit kein Sand drinnen,
da der noch am trocknen ist. Hoffe mal, das macht den Amis nicht allzu viel
aus. Die Euros haben sch gleich dran gemacht den Sand einmal kräftig
umzupflügen… Die Hälfte der Euros trägt jetzt Eier mit sich rum, so wie ich
das sehe, also könnte es sein, das se mir jetzt schon ein paar Eier
bescheren. Habe den ganzen Sand aus dem Becken ausgewaschen, auf Eier
überprüft, rund 30 Eier aus dem Becken geholt. Werden wohl überwiegend
Ami-Eier sein, aber ich werde sie vorsichtshalber mal unter „Gemischt“
aufbewahren. Habe im Moment etwa 100 eindeutig amerikanische Eier und wie
gesagt 30 gemischte. Habe rund ½ des Wasser rausgenommen und durch frisches
ersetzt, den Pumpenfilter, das nun wirklich ziemlich stark verdreckt war
einmal kräftig gesäubert, denke beim nächsten Mal werde ich den
Aktivkohlefilter tauschen, da der schon ziemlich mitgenommen aussieht. Habe
die Beckenwände mit einem sauberen Papierlappen von Algen und sonstigen
Verunreinigungen befreit, da es schon ziemlich schwierig war überhaupt etwas
durch die schmierigen Wände zu sehen. Jetzt Haben die Triops wieder den
gereinigten Sand mit rund 60 Litern Wasser drinnen, Pumpe auf voller Leistung
und Heizstab wieder auf 26,5°C eingestellt. Habe das Becken so noch eine
halbe Stunde stehen lassen und dann erst die Triops wieder zurückgesetzt,
damit sich der ganze aufgewirbelte Staub wieder legen konnte. Haben jetzt
ausnahmsweise etwas verspätet ihre Mittagsration bekommen, habe ihnen wieder
einen kleinen Messlöffel voll Kraftfutterbrocken und einen Kaffeelöffel voll
Aufzuchtsfutter gegeben. Es wird zu 90% aufgefressen, von daher denke ich ist
die Menge OK. Nun ein paar Worte zum Wachstum. Habe bei meinen Triops wieder
ein ziemlich erfreuliches Wachstum feststellen können. Der größte Ami misst
knapp 5cm, seine Geschwister sind so etwa zwischen 4,2 und 4,8cm groß. Die
Amis legen jeden Tag konstant 2-5mm zu. Bei den Euros ist das Wachstum
ähnlich gut. Habe ein Exemplar mit 3cm, und der Rest zwischen 2,2 und 2,8cm.
Die Euros wachsen etwas langsamer, etwa 2mm pro Tag, dafür ist bei allen von
ihnen jetzt deutlich ihre Färbung eingetreten, sie sind jetzt nicht nur
körperlich, sondern auch farblich eindeutig von den Amis zu unterscheiden.
Ihre Entwicklung ist zwar etwas langsamer, aber genauso wie bei den Amis. Nun
habe ich wie gesagt nu noch 11 Euros und 6 Amis, aber das sind noch immer
mehr als genug. Sie lassen sich prima zusammen halten. Habe auch wieder
reichlich Bilder gemacht, besonders wo sie im kleinen Becken waren, weil sie
da leichter abzulichten waren. Habe hier ein paar schöne Aufnahmen gemacht,
wie die Amis am Buddeln sind. Oben habe ich drei Aufnahmen von den Amis und
unten 3 Aufnahmen von meinen Euros.
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23:30 – Bin grade vom Dienst nach Hause gekommen. Habe
nichts besonderes entdecken können, haben die Reinigung alle bestens
überstanden! Habe ihnen wieder die übliche Futtermenge verabreicht.
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11.8.2004
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14:00 – Schreck lass nach! Ein Ami und ein Euro liegen tot
im Becken! Es hat aber scheinbar nichts mit der Reinigung zu tun, da die
Triops alle ziemlich ramponiert aussehen, dem Ami wurde ein Fühler
ausgerissen, seine Schädelplatte ist an einer Seite stark eingedrückt und er
hat mehrere Wunden am Schwanz, der Euro bei dem ist es noch eindeutiger! Der
ist in tausend Einzelteile zerfetzt. Man erkennt nur noch in Ansätzen, das es
mal ein Triops war. Ich nehme an, das sich kein Futter mehr im Becken befand
war ein Auslöser für die Streitigkeiten… werde denen heute noch ein bisschen
mehr zu fressen geben, bevor sich noch alle gegenseitig auffressen, Die
anderen Triops sehen soweit sonst aber sehr gesund aus! Habe zwei Kescher
voll Sand aus den Ecken genommen, weil sich in dem Sand Unmengen an Eiern
befinden. Die Triops haben mir heute Nacht eine sehr erfolgreiche Eiablage
beschert. Werde den Sand trocknen und dann die Eier nach dem bekannten
Verfahren, was ich noch im Anhang ausführlich erwähnen werde, erklären. Den
lebenden Triops geht es bestens, habe noch 5 Amis und 10 Euros, sie sind
alle gewohnt lebendig und vital! Kann an ihrem Verhalten keine Veränderungen
feststellen, es geht ihnen gut und sie sind wieder den ganzen Tag nur mit
buddeln, fressen und Eier legen beschäftigt. Ihre Größe würde ich bei den
Amis jetzt bei allen Tieren auf gut 5cm schätzen, der kleinste ist
verstorben, die anderen haben sich über Nacht alle gehäutet und sind wieder
ein ganzes Stück gewachsen. Meine Euros sind alle knapp 3 bis 3,5cm groß. Sie
wachsen jetzt ähnlich schnell wie die Amis, hinken aber dennoch etwas
hinterher. Der Euro dem die Schwanzgabel abgebrochen ist hat sich inzwischen
2 mal gehäutet. Sein Schwanz ist nun vollständig wieder nachgewachsen. Daran
erkenne ich, das der Schwanz nicht lebensnotwendig ist für die Tiere. Habe
auch ein paar Bilder geschossen, unter anderem auch eines von dem Toten. Man
mag es vielleicht grausam nennen, habe ihn aber mit einer feinen Nadel seiner
Eier entledigt, die er noch bei sich trug, gut 80 Stück und habe ihn dann im
Gartenteich beerdigt. Den toten Euro habe ich seinen Artgenossen als Futter
im großen Becken gelassen. Es war auch ein eher kleines Exemplar, das noch
keine Eier bei sich trug. Habe sie getrocknet und in ein Röhrchen abgefüllt.
Habe jetzt etwa 200 Ami-Eier. Das reicht fürs erste. Nun brauche ich aber
auch noch ein paar Euro-Eier…
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22:00 – So, meine Tierchen haben wieder ihre allabendliche
Futterration bekommen, die auch dringend notwendig war, da das Becken – mal
wieder – vollkommen leergefressen war. Gab wieder ein Dutzend
Kraftfutterbrocken und auf Rat der Kollegen im Forum nur noch ein ganz
kleines bisschen Aufzuchtsfutter. Zwei Amis und vier Euros wurden über Nacht
in die Aufzuchtsbecken ausgesiedelt um mir ein paar reine Eier zu bescheren.
Die Euros sind schon recht fleißig, was das Eierlegen angeht. Habe zwar noch
keine Eier von denen, aber das ist sicherlich nur noch eine Frage von wenigen
Tagen
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11.8.2004
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14:30 – Habe durch Zufall im großen Becken entdeckt, dass
zwei größere Klumpen an Eiern in den von den Triops gebuddelten Löchern
waren. Habe mit einem Teelöffel ganz vorsichtig die Eier mit etwas Sand drum
rum rausgeholt und gleich zum trocknen nach draußen gestellt. Das Resultat
aus zwei Teelöffeln voll Sand waren 60 Eier! Kann nur leider nicht
identifizieren ob Euro- oder Ami - Eier sind, also habe ich sie wieder unter
„gemischt“ aufbewahrt. Also Ami und gemischte Eier habe ich jetzt schon
einige Hundert zusammen. Jetzt wird es langsam mal Zeit, das die Euros mir
auch einen reichhaltigen Eiersegen bereiten. Habe die 4 „Freiwilligen“ Im
Aufzuchtsbecken ausgetauscht durch 4 Andere aus dem großen Becken, die beiden
Amis sind natürlich auch wieder ausgetauscht worden, übermorgen werden dann
wieder die Eier aus den Becken entnommen. Meine Amis haben jetzt alle die 5cm
Marke überschritten, das größte Exemplar bringt es mit Schwanzgabel auf etwa
5,5cm. Bei den Euros sieht es ähnlich aus. Alle Tiere sind nun 3cm und mehr
groß, das größte Tier bringt es auf 3,8cm und ist den Amis schon halbwegs
ebenwürdig . Die Euros holen jetzt tüchtig auf. In wenigen Tagen werden sie
die Amis eingeholt haben, wenn das so weitergeht, besonders da die Amis ja
bald ausgewachsen sind. Sind ja nur noch wenige cm bis sie ihre 8-9cm voll
haben. Denke mal wenigstens ein oder 2 Tiere werden es bis dahin schaffen,
bis jetzt geht es ja alles bestens. Musste heute aber eine etwas größere
Pumpe installieren, da die Triops es geschafft haben ihr großes Aquarium
innerhalb von 24 Stunden wieder vollkommen zu verdrecken, aber das macht
nichts in ihrem natürlichen Habitat ist das Wasser ja auch nicht lupenrein.
Die Pumpe hat zwei große Schwammfilter und eine kleine Umluftpumpe. Ihre
Leitung beträgt 10 Watt, also deutlich stärker als die andere Pumpe! Das
Becken ist innerhalb einer halben Stunde schon deutlich aufgeklart. Das ist
doch schon mal ziemlich erfreulich. Habe natürlich wieder einige
Schnappschüsse gemacht, damit man die Entwicklung der Tiere besser verfolgen
kann und um ein paar schöne Bilder von diesen bemerkenswerten Tieren zu
bekommen.
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20:45 – Nach dem Abendessen habe ich mich diesmal wieder
etwas ausführlicher meinen Triops gewidmet! Habe heute erstmals versucht mit
meiner Digitalkamera ein paar Hochauflösende Bilder zu machen und sie sind
sehr gut geworden! Sie sind leider zu groß, um das ich sie hier in dem
Tagebuch einstellen kann, ich werde sie gesondert zur Verfügung stellen. Habe
auch ein paar kleine Videos gedreht. Hat sich grade so angeboten, da meine Triops
bei ihrer abendlichen Fütterung einen tierischen Anfall bekommen haben und
wie verrückt durchs Becken geschwommen sind. Es soll über Nacht stark
abkühlen, deshalb habe ich mich dazu entschieden die Triops in den
Aufzuchtsbecken vorsichtshalber ins beheizte Aquarium zu setzen, damit ihnen
nichts passiert! Nun sind sie wieder alle miteinander vereint. Habe ihnen
etwa 20 Kraftfutterbrocken gegeben, das sollte nun wirklich über Nacht
reichen! Wenn nicht muss ich bald Futter nachkaufen, sie haben schon 2 kleine
Beutelchen von dem Kraftfutter leer gemacht! OK, in den ersten Tagen war ich
recht verschwenderisch mit dem Futter, aber im Moment ist ein Verbrauch von
25-30 Brocken pro Tag normal! In dem Tempo haben sie ihren Vorrat schnell
weggefuttert. Dafür produzieren sie unvorstellbar große Mengen Eier, wenn ich
sehe, wie viele Eier ich am Tag ernte, und wie wenig Mühe ich damit habe
finde ich es an und für sich nicht schwer die Tiere zu halten, weil bereits
nach 2 Wochen ist der Bestand nachhaltig gesichert. Muss jetzt auch keine
Angst mehr haben, dass die Tiere wegen irgendwelcher Lappalien sterben da sie
alle ziemlich groß und robust geworden sind. Die Tiere sind im Laufe des
Tages nicht mehr gewachsen. Nehme an, über Nacht werden sie sich wieder
häuten! Ist nicht weiter schlimm, solange sie überhaupt wachsen. Ich
experimentiere noch etwas mit der Futtermenge, aber so langsam stellt sich
heraus das pro 3cm Triops ein Kraftfutterbrocken benötigt wird, die Menge
wird garantiert im Laufe eines Tages gefressen. Die Zusatznahrung, die ich
gebe, wie das Aufzuchtsfutter und das Algenpulver nicht eingerechnet, aber
das wird in den letzten Tagen auch vollständig aufgenommen! Nach der letzten
Reinigung ist keine Alge mehr gewachsen, die Triops haben das Pulver bereits
vorher aufgefressen. Es scheint mir fast, als wenn die Triops einen Ekel vor
zu großen Algen haben, da sie den Algenwald nicht angerührt haben, nachdem
ich ihn entfernt habe trauen se sich nun alle wieder in die Mitte des
Beckens! Also ein dicker Algenteppich ist wohl nicht so das Wahre für die
Tiere.
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(Der
Bericht wurde am 28.8.2004 von Stephan Torske per
eMail an das aureo!-Team übermittelt und ohne
Korrekturen, Änderungen oder Ergänzungen
übernommen.)
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