V.) Tipps
und Tricks
Fütterung : Zur Fütterung
empfiehlt es sich, solange die Tiere noch im Nauplienstadium sind reichlich
Aufzuchtsfutter zu füttern, besonders bei den Amis. Habe festgestellt das man
den Kannibalismus der Amis sehr effektiv vorbeugen kann, wenn man ausreichend füttert. Die Amis freuen sich
auch besonderes in den ersten Tagen sehr über Frischfleisch in Form von
Muschelschalern und Daphnien, die man entweder in mit einem Konditioner gleich
ins Aufzuchtsbecken gibt, oder getrennt groß zieht und sie dann den Amis bei
Bedarf zufüttert. Die Euros begnügen sich bis zu ihrem 10. Lebenstag
ausschließlich von vegetarischer Kost. Sie fangen erst relativ spät an, sich
von Kraftfutter zu ernähren. Wenn sie auf das Kraftfutter umsteigen steigert
sich auch ihr Wachstum rasant! Sie wachsen erst etwa 1-2mm am Tag, nach der
Umstellung wachsen sie dann mehr als
doppelt so schnell. Bei der Fütterung der erwachsenen Tiere hat sich bei mir
herausgestellt das pro 3cm Triops ein Kraftfutterbrocken benötigt wird. Wenn
man also 5 Tiere á 5cm hat empfiehlt es sich etwa 9 Kraftfutterbrocken am Tag
zu geben! Am besten auf mehrere Portionen täglich verteilt, dann Reste
entfernen. Eine andere Erkenntnis, die ich gewonnen habe, ist das Triops gerne
gemischte Nahrung zu sich nehmen, da pflanzliches Futter andere Nährstoffe
beinhaltet als tierisches Futter. Da tierische Proteine jedoch nahrhafter und
besser für das Wachstum der Triops geeignet sind, sollte tierisches Futter im
Vordergrund der Ernährung stehen! Ich füttere rund 60% tierische Nahrung (
Kraftfutter, gefriergetrocknete Mückenlarven usw. ) 30% pflanzliches Futter (
Aufzuchtsfutter, kleingeriebenes Algenpulver ) und 10% Lebendfutter ( Daphnien,
Muschelschaler, Mückenlarven, frisch aus dem Teich geangelt. Für alle di nicht
diese Möglichkeit haben empfiehlt es sich ein getrenntes Becken mit
Futtertieren zu halten. Klingt grausam, aber so ist die Natur! Fressen und
gefressen werden! Das Wachstum lässt sich durch die Fütterung von lebenden
Tieren sehr positiv beeinträchtigen!
Häutung : Triops häuten
sich in den ersten Tagen mehrmals täglich. Bis zum erreichen des
Erwachsenenstadiums müssen sie sich etwa 5-7 mal häuten. Nachdem sie im
Erwachsenenstadium sind, häuten sie sich bei guter Fütterung etwa einmal
täglich. Die Schalen sind für die Tiere ungefährlich und können im Becken
bleiben. Eine Triops fressen sogar ihre alten Schalen, das sie genau die
Nährstoffe enthalten, die sie für eine erneute erfolgreiche Häutung benötigen.
Solange sich die Triops in der Wachstumsphase befinden ( etwa bis zum Alter von
4 Wochen ) ist es von allergrößter Wichtigkeit, das die Triops regelmäßig ein
großes Angebot an tierischen Eiweißen bekommen, damit sich durch die Häutung
keinen Schaden nehmen! Bei einem Eiweißmangel kann es passieren, das die Tiere
bei der Häutung nicht vollständig aus ihrer alten Schale schlüpfen können und
dann in ihnen verenden müssen. Grade in den ersten Tagen sollte man also lieber
etwas mehr füttern und dafür mehrmals täglich die Futterreste absaugen als zu
sparsam füttern und die Triops dann verhungern zu lassen.
Beckenreinigung vor der
Aufzucht : Wichtig bei der Aufzucht von Triops ist es das sie in einem
sauberen Umfeld frei von chemischen Giften und anderer schädlicher Stoffe leben
können. Dazu ist es absolut unerlässlich das Becken sehr gründlich zu reinigen,
bevor man die Aufzucht beginnt. Bei mir hat es sich bis jetzt bewährt, das ich
das Aufzuchtsgefäß mit heißem Wasser ausgespült habe, bis die Wände absolut
sauber waren. Habe dann das Becken auf der Heizung trocknen lassen. Als
nächstes habe ich dann ein Taschentuch genommen, das in Isopropylalkohol
getaucht ( kriegt man in der Apotheke in kleinen Fläschchen mit 100ml Inhalt
für 2 Euro ) und mit dem das Becken noch einmal gründlich ausgewaschen.
Isopropylalkohol hat folgende nützliche Eigenschaften : es wirkt antibiotisch
und desinfizierend, tötet also alle Keime, die sich noch im Becken befinden
restlos ab; zweiter Effekt ist, dass die Scheiben davon besonders streifenfrei
und klar werden ( das Zeug wird auch in Einweg-Brillenputztüchern verwendet );
der dritte entscheidende Vorteil ist das es sich rückstandslos verflüchtigt und
somit keine Schadstoffe zurückbleiben. So ist das Becken optimal gereinigt und
frei von Keimen.
Beckenreinigung während der
Aufzucht : Da Reinigungsaktionen immer ein Eingriff in den Lebensraum der
Triops darstellen muss man abwägen ob eine Reinigung wirklich zwingend
notwendig ist, oder nicht. Bei geringen Verschmutzungen, wie Kothaufen oder
Essenreste sollte man mindestens einmal täglich vorsichtig mit einer Pipette
absaugen. ( Pipetten kriegt man in der Apotheke für rund 5 Euro) Das sollte man
machen, um einer Schimmelbildung vorzubeugen, die für die Tiere sehr schädlich,
wenn nicht sogar tödlich sein kann. Wenn sich nur kleinere Mengen Schimmel im
Becken befinden, sollte man ihn ebenfalls vorsichtig absaugen, ohne das Wasser
groß aufzuwühlen, um die giftigen Sporen nicht im Wasser zu verteilen. Sollte
das Becken einmal unheilbar verschimmelt sein und eine Grundreinigung ist
unumgänglich sollte man wie folgt vorgehen. Die Triops, wenn sie noch sehr
klein sind, vorsichtig mit einer kleinen Tupperware oder einem Petrischälchen
einfangen und mit ihrem alten Wasser in ein Übergangsgefäß packen. Wenn möglich
noch etwas Wasser aus dem alten Becken abschöpfen, wenn der Schimmel das Becken
nicht allzu sehr durchwuchert haben sollte. Wenn alle Triops entfernt sind,
langsam das Wasser ablassen. Dazu nimmt man am besten einen kleinen
Kunststoffschlauch, hält das eine Ende ins Becken, nimmt das andere in den Mund
und zieht ganz kurz dran, hält es dann sofort in ein vorher bereitgestelltes
Auffanggefäß. Nun saugt man so viel Wasser wie möglich ab, ohne den Schimmel
auszusaugen. Dabei empfiehlt es sich noch mal nach Triops Ausschau zu halten,
ob man vielleicht einen vergessen hat. Wenn man das Wasser hat, und alle Triops
aus dem Becken entfernt wurden, kann das alte Wasser weggekippt werden! Das
Becken dann auf die selbe Weise reinigen wie oben bereits beschrieben! Wenn
schon Sand im Becken sein sollte, Wasser abgießen, soweit es geht, ohne den
Sand mit auszukippen. Der Sand wird nun mit etwas sauberem Wasser mehrere Male
durchgespült, bis sich auch nach kräftigem Durchmengen des Sandes keine
dauerhafte Trübung des Wassers mehr einstellt. Eventuell noch größere Teile wie
Futterbrocken usw. mit einer Pinzette entfernen. Den gewaschenen Sand dann in
einen ausgedienten Kochtopf geben und den Sand ein paar Minuten lang mit
siedendem Wasser auskochen. Dann noch mal auswaschen, bis das Wasser absolut
klar bleibt. Nun kann der Sand wieder ins Becken gegeben werden. Dann stellt
man einen sauberen Unterteller in den Sand und gießt nun langsam das Wasser auf
den Teller. Das hat den Zweck, dass kein Dreck aufgewühlt wird. Wenn das ganze
Wasser drinnen ist, sollte man - sofern vorhanden – den Filter einige Minuten
laufen lassen um die restlichen Verunreinigungen, die in dem Wasser oder noch
im Sand waren zu beseitigen. Nun warten, bis die Beckentemperatur halbwegs
konstant ist. Nun die Triops mit samt ihres Übergangsgefäßes in ihr Becken
zurückstellen, eine gute ¼ Stunde warten, bis sich die Temperatur angeglichen
hat. Dann können die Triops in ihr Becken entlassen werden! Es empfiehlt sich
die nächste Fütterung vorzuziehen, da durch die gründliche Reinigung nicht nur
Kot, Staub und Schimmel, sondern auch alles fressbare aus dem Becken entfernt
wurden. In den nächsten Stunden sollte man öfters ein Auge auf die Triops
werfen und auf eventuelle Besonderheiten wie merkwürdiges Verhalten oder
ungewohnte Verfärbung ihres Körpers achten! Nach spätestens 24 Stunden kann man
die Triops wieder wie gewohnt behandeln.
Umgewöhnen an ein anderes
Becken : Triops gewöhnen sich sehr stark an das Wasser in dem sie leben.
Darum muss ein Umzug längerfristig geplant werden, und sollte nicht schlagartig
durchgeführt werden. Dazu sollte man jeden Tag etwas Wasser aus dem neuen
Becken in das alte Becken geben und die Konzentration im alten Becken langsam
steigern. Wenn man rund 80% des Wassers aus dem neuen Becken im alten hat, kann
man die Triops umsetzen! Dazu füllt man die Triops mit etwas Wasser aus dem
alten Becken in einen Plastikbecher, den man für mindestens 15 Minuten in das
neue Aquarium stellt, dies geschieht um die Temperatur anzugleichen. Danach
können die Triops in ihr neues Becken gelassen werden.
Filter : Es gibt mehrere
verschiedene Filtertypen auf dem Markt, die allerdings alle mehr oder weniger
auf dem selben Prinzip beruhen. Für ein Becken mit Triops empfiehlt es sich
einen Filterschwamm oder Filterwatte, die für die physikalische Reinigung
zuständig sind, sprich sie filtern grobe Schmutzpartikel wie Essensreste, Kot,
Staub, Haare und sonstiges aus dem Becken, sowie einen Aktivkohlefilter zu
haben der für die absorbative Reinigung zuständig ist, also kleinste
Verunreinigungen wie Schimmelsporen, Bakterien und sonstiges aus dem Wasser zu
filtern. Ein solcher Filter kann die Wasserqualität erheblich verbessern und
einen Wasserwechsel bedeutend hinauszögern. Damit der Filter effizient arbeiten
kann, sollte man ihn mindestens einmal pro Woche mit handwarmen Wasser
ausspülen und reinigen, das es wirklich sauber ist. Wichtig ist es kein heißes
und kein kaltes Wasser zu verwenden da Nutzbakterien die sich in dem Filter
angelagert haben könnten abgetötet werden können. Sie sind für die chemische
Zersetzung von Nitraten zuständig, schützen die Tiere also vor einer
Nitritvergiftung. Den Aktivkohlefilter sollte man etwa einmal im Monat
wechseln, da seine Absorbtionsfähigkeit mit der Zeit nachlässt.
Sauerstoffzufuhr: Es gibt
mehrere Möglichkeiten dem Becken Sauerstoff zuzuführen die alle ihre Vor- und
Nachteile haben! Erste Möglichkeit ist es einen Ausströmerstein ins Becken zu
stellen, der über eine Luftpumpe Luft ins Becken pumpt. Vorteil ist das diese
Variante sehr billig ist, Nachteil ist dass das Wasser stark in Bewegung
versetzt wird. Zweite Möglichkeit ist es Wasserpflanzen im Becken zu pflanzen.
Für Triops eignen sich besonders Wasserpest und Entengrütze. Sie wandeln das
von den Triops produzierte Kohlenstoffdioxid ( CO2 ) in Sauerstoff ( O2 ) um.
Vorteil ist sie reichern das Becken nicht nur mit Sauerstoff sondern auch mit
pflanzlichen Schwebteilen an, die jüngeren Triops als Nahrung dienen können.
Nachteil der Pflanzen ist, das sie regelmäßig beschnitten werden müssen und
nicht immer auf Anhieb gedeihen. Dritte Möglichkeit ist der Filter der mit
einem von einer Pumpe erzeugten Unterdruck das Wasser ansaugt, reinigt und
gleichzeitig sehr effizient mit Sauerstoff anreichert. Vorteil ist die
Reinigung des Wassers und die relativ geringe Bewegung des Wassers. Lediglich
eine geringe Umwälzung des Wassers wird dadurch bezweckt, die für die Filterung
sehr positiv sein kann. Nachteil sind die regelmäßige Filterreinigung und die
hohen Kosten. Vierte Möglichkeit ist einen chemischen Oxidator zu verwenden.
Eine Chemikalie, die ins Wasser gegeben wird um das Wasser chemisch mit
Sauerstoff anzureichern. Diese Möglichkeit hat den Vorteil, das sie sehr
schnell und sehr effizient das Wasser mit Sauerstoff versorgt, Nachteil sind die
extrem hohen Kosten, da im Monat eine ganze Flasche drauf geht und die mehrere
Euros kostet. Fünfte Möglichkeit ist es ein sehr Flaches Aquarium zu verwenden
mit einer großen Wasseroberfläche im Vergleich zur Wassermenge. Durch die
natürliche Diffusion gelangt der in der Atemluft enthaltene Sauerstoff in das
Becken und reichert es so an. Vorteil ist das diese Variante der Lösung in der
Natur am nächsten kommt, Nachteil ist, das diese Variante ziemlich viel Platz
bei recht geringer Ausbeute in Anspruch nimmt.
Herstellung von Pure Eggs :
Triops buddeln gerne größere Krater in denen sie ihre Eier legen. Wenn man so
einen Krater entdeckt hat muss man den Sand darum vorsichtig mit einem
Teelöffel aus dem Becken herausangeln und den mindestens einen Tag lang auf der
Heizung oder in der Sonne trocknen lassen. Nun gießt man das Eier-Sand-Gemisch
mit Wasser auf und rührt es kräftig um. An der Wasseroberfläche treiben nun
viele kleine Eier, die man vorsichtig mit einem kleinen Löffel aus dem Wasser
angeln kann. Diese tut man dann auf ein Blatt Löschpapier um die Feuchtigkeit
wieder abzusaugen. Nun kann man die Eier in eine Dose abfüllen. Auf diese Weise
kann man wirklich Pure Eggs bekommen! Den Vorgang sollte man mehrmals
wiederholen, da nicht alle Eier gleich beim ersten Mal an die Oberfläche
kommen. Wenn alle Triops verstorben sind, sollte man die Prozedur mit dem
gesamten Sand im Becken durchführen, da die Triops in ihrem ganzen Leben
sicherlich einige Eier im Becken hinterlassen haben.
VI.)
Frage und Antwort
Auf Grund mehrfachen Wunsches
wird nun in meinem Tagebuch die Rubrik „Frage und Antwort“ eingeführt in dem
häufig gestellte Fragen aus dem Forum beantwortet werden. Die Fragen werden
teilweise von mir und teilweise von erfahrenen Züchtern aus dem Forum
beantwortet.
-
Woher kommen Triops ? Triops sind kleine Schalentiere,
die es schon seit vielen Millionen Jahren auf der Welt gibt. Sie leben in
kleinen Süßwassertümpeln, die gelegentlich austrocknen. Sie sind fast überall
auf der Welt zu Hause, doch jede Gegend hat eine etwas andere Art
hervorgebracht. Am bekanntesten sind die Euros, die in Mitteleuropa vorkommen
und die Amis, die besonders im Süden Amerikas heimisch sind.
-
Wo ist der Unterschied zwischen Euros und Amis? Dazu
eine kleine Tabelle :
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Triops Longicaudatus ( Amis )
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Triops Cancriformis
( Euros )
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Max. Alter
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10 Wochen
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12 Wochen
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Max. Größe
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9cm
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11cm
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Färbung
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Blau-grauer Panzer;
rote Beinchen
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Dunkelbraungefleckter
Panzer; dunkle Beinchen
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Wachstum
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Äußerst schnell (
< 5mm pro Tag )
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Etwas langsamer (
< 3mm pro Tag )
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Temperament
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Sehr lebhaft, bei
Futtermangel auch sehr aggressiv
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Eher ruhig und
zurückhaltend
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Robustheit
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Recht anfällig auf
Wasserwechsel und Nahrungsumstellungen
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Etwas robuster als
die Amis, verkraften besser Veränderungen
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Kannibalismus
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Sehr häufig, vor allem
bei Futtermangel
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Nur in vereinzelten
Fällen, meistens nur Aasfresser
|
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Bevorzugte Temp.
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24-28°C
|
22-28°C
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Wie groß sollte mein Becken sein ? Man rechnet pro cm
Triops 1 Liter Wasser. Wenn man also beispielsweise 5 Triops mit einer Länge
von 5cm hat, braucht man ein Becken mit mindesten 25 Litern Wasser darinnen.
Für die Aufzucht sollte man ein kleineres Becken mit wenigstens 2 Litern Inhalt
verwenden und die Tiere dann nach intensiver Umgewöhnung umsetzen.
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Was für Wasser brauchen die Triops ? Triops bevorzugen
sehr weiches Wasser ohne Kalk und ohne schädliche Schwermetalle. Am besten
eignet sich für die Aufzucht destilliertes Wasser, aber auch gesammeltes
Regenwasser oder gefiltertes Leitungswasser können verwendet werden.
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Was brauche ich als Bodenbelag ? Triops sind es von
Natur aus gewohnt ihre Eier im Sand zu verbuddeln und auch nach Nahrung zu
graben. Es empfiehlt sich einen besonders feinkörnigen Sand zu verwenden, der
frei von Schwebstoffen, Anis und Kalk sein sollte! Je feiner der Sand ist, umso
besser können die Triops ihre Eier ablegen und umso besser lässt sich hinterher
der Sand von den Eiern trennen.
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Brauche ich eine Heizung im Becken ? Nicht
zwangsläufig! Die Beckentemperatur dar nur nicht unter 20°C fallen. Wenn das
gewährleistet ist, braucht man nicht unbedingt einen Heizstab!
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Brauche ich eine Beckenbeleuchtung ? Die ist auch nicht
zwangsläufig notwendig. Triops brauchen am Tag 12 Stunden Licht, egal ob
Sonnenlicht oder elektrisches Licht. Wenn sich ihr Becken in einem hellen Raum
befindet brauchen sie keine extra Beleuchtung.
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Brauche ich eine Pumpe ? Eine Pumpe ist sehr zu
empfehlen, da sie die Wasserqualität verbessert, und einen nötigen
Wasserwechsel sehr weit hinauszögern kann.
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Brauche ich einen Ausströmerstein ? Ja, wenigstens den
sollte man in einem größeren Becken haben, um das Wasser mit genügend
Sauerstoff anzureichern. Es muss regelmäßig für Sauerstoffzufuhr gesorgt
werden, da das Wasser sonst umkippt und die Tiere verenden.
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Kann ich Pflanzen in das Becken setzen ? Ja, Wasserpest
und Entengrütze eignen sich hierfür besonders gut! Pflanzen sollten aber erst
nach der ersten Lebenswoche ins Becken gesetzt werden.
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Was brauche ich unbedingt für Futter ? Die Triops
können sich bis zu einer Größe von 1cm nur von Staubfutter ernähren! Man braucht
unbedingt spezielles Aufzuchtsfutter aber auch Staubfutter für Jungfische
eignet sich gut. Die größeren Tiere brauchen Kraftfutter, das sehr
proteinhaltig sein sollte. Als Nahrungsergänzung kann man auch lebende
Daphnien, Muschelschaler, Artemias, Mückenlarven oder als vegetarische
Alternative, Wasserpest und Entengrütze füttern.
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Was fressen Triops gerne? Triops sind Allesfresser; man
kann ihnen im Prinzip alles vorsetzen. Wichtig ist aber das ihre Nahrung
proteinreich ist, da sie die Proteine für ihre Häutungen und für ein rasches
Wachstum benötigen! Euros sind eher vegetarisch veranlagt, die Amis mögen
lieber tierische Kost.
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Wie lange lebt so ein
Triops? Bei guter Pflege können einige Exemplare bis zu 3 Monate alt
werden! Die Euros werden mit bis zu 12 Wochen etwas älter als die Amis, die
etwa 10 Wochen alt werden.
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Wie viele Eier legt ein Triops ? Das ist sehr
unterschiedlich! Anfangs legen sie nur recht wenige Eier, erst wenn sie ihre
volle Größe erreicht haben, legen sie wirklich viele Eier. Geschätzt legen sie
pro Tag 100 Eier. In ihrem ganzen Leben können sie bis zu 5.000 Eier legen!
Vorrausgesetzt natürlich optimale Bedingungen.
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Wann schlüpfen die Nauplien ? Zuerst müssen die Eier
getrocknet werden, dann erst kann man sie mit Wasser aufgießen. Der Schlupf
hängt von der Temperatur ab. Bei 26,5°C schlüpfen sie am besten. Die ersten
Nauplien sind dann schon nach 24 Stunden zu erwarten.